ABOUT
deeLinde
deeLinde wurde 1985 in eine steirische Musikantenfamilie hineingeboren. Sie lernte zum Glück das Cellospiel an der Musikschule Frohnleiten bei Georg Ludvig und konnte Jahre später ihr Studium im Konzertfach Violoncello an der Kunstuniversität Graz mit ausgezeichnetem Erfolg abbrechen. Als freischaffende Musikerin, Sängerin und Cellistin bewegt sich deeLinde seit vielen Jahren zwischen unterschiedlichsten musikalischen Welten.
Konzertreisen führten sie durch Europa und in viele andere Teile der Welt. Sie spielte unter anderem im Sydney Opera House sowie in Ländern wie Ägypten, den USA, China und Pakistan – und an vielen weiteren Orten rund um den Globus. Als Musikerin war und ist sie in zahlreichen Ensembles, Bands und Produktionen tätig und arbeitet dabei genreübergreifend als Cellistin, Sängerin, Multiinstrumentalistin, Improvisatorin und musikalische Ideengeberin.
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Zu ihren eigenen Projekten gehören das international gefeierte Streichtrio
Netnakisum, mit dem sie fünf Alben veröffentlichte, die
Kusimanten sowie das Duo
deeLinde & Emiliano Sampaio. Seit 2025 ist das Duo gemeinsam mit der
Lungau Big Band mit dem Programm „Alpenbossa“ unterwegs und verbindet dabei musikalische Welten, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt zusammengehören – auf den zweiten aber erstaunlich gut.
Mit der Band
Madame Baheux gewann sie 2014 den World Music Award, 2019 erhielt sie mit
Shreefpunk den Neuen Deutschen Jazzpreis.
Ein weiterer wichtiger Bereich ihrer künstlerischen Arbeit ist das
Theater. Seit vielen Jahren wirkt deeLinde an Theaterproduktionen mit und entwickelt musikalische Ideen und Bühnenmusik gemeinsam mit den jeweiligen Teams. Dabei ist sie sowohl als Musikerin als auch als Bühnenmusikerin Teil des theatralen Geschehens.
2026 übernahm sie erstmals die musikalische Leitung am Schauspielhaus Graz für die Produktion „Frühere Verhältnisse – Von nun an ging’s bergab“ unter der Regie von
Ruth Brauer. Die Produktion wurde sehr erfolgreich und erhielt positive Kritiken. Diese erste musikalische Leitung markiert für deeLinde einen weiteren spannenden Schritt in ihrer künstlerischen Arbeit und in der Verbindung von Musik und Theater.
Trotz internationaler Bühnen, Auszeichnungen und zahlreicher musikalischer Abenteuer sind ihre Wurzeln in der traditionellen Musik nach wie vor ein wichtiger und sehr lebendiger Bestandteil ihrer Arbeit. Mit dem
Härtel Quintett und der
Strafitelgrabenmusi ist sie regelmäßig bei Tanzabenden, Festen und verschiedensten Anlässen zu hören. Hier wird musiziert, getanzt, aufgespielt und vor allem das weitergetragen, was deeLinde musikalisch von Anfang an geprägt hat.
Auch darüber hinaus vermittelt sie traditionelle Musik in Workshops, unterrichtet Tanzmusik und man kann bei ihr selbstverständlich auch das Jodeln lernen. Zu den außergewöhnlicheren Stationen ihrer Arbeit zählt ein internationaler Online-Jodelworkshop für den arabischen Raum – ein schönes Beispiel dafür, dass ein steirischer Jodler offenbar ziemlich weit reisen kann.
Musikalische Ausbildung und
Inspiration durch:
Franz Zöhrer, Rudolph Pietsch, Norbert Hauer, Börschti (Johannes Senger), Georg Ludvig, Franz Herzog, Angelika Schwab, Bernadette Schmutz, Adolf Winkler, Tristan Schulze und Stefan Braun
sowie durch das Studium im Konzertfach Violoncello an der Kunstuniversität Graz bei Rudolph Leopold, Andrea Molnar, Martin Hornstein, Janna Polyzoides, Klaus Johns und Florian Kitt.
„Außerdem durch meine Eltern, all meine Geschwister und meine Kinder und natürlich durch alle Menschen, mit denen ich jemals musizieren durfte – wahrscheinlich die längste und wichtigste Ausbildung von allen.“
Und weil Musik offenbar noch nicht genug Platz in ihrem Leben einnimmt, absolviert deeLinde seit 2022 die Ausbildung zur
Musiktherapeutin. Die Verbindung ihrer langjährigen Erfahrung als Musikerin mit dem musiktherapeutischen Arbeiten eröffnet ihr noch einmal einen ganz neuen Blick auf die Kraft und Bedeutung von Musik.
Der Abschluss steht hoffentlich bald bevor.